06.07.2016

In den Räumen der ehemaligen Brauerei am Kartäuserwall in der Kölner Südstadt entstand im Mai 2014 das Kunsthaus KAT18 – ein Kunstraum mit Ateliers, einem Projektraum und einer Galerie mit Kaffeebar. Hier werden Künstler mit geistiger Beeinträchtigung von der Gemeinnützige Werkstätten Köln GmbH kulturell und künstlerisch unter optimalen Arbeitsbedingungen gefördert sowie der Austausch und die Zusammenarbeit mit anderen Künstlern mit regelmäßigen Projekten, Ausstellungen, Publikumsgesprächen, Lesungen und Theateraufführungen möglich gemacht.

Um die Raumakustik und damit die Arbeitsbedingungen des Atelierhauses zu verbessern, wurden KAT18 Gelder zur Verfügung gestellt - mit der Auflage, dass die raumakustisch wirksamen Elemente zum größten Teil künstlerisch gestaltet werden sollten.
Noch vor den Passagen 2016 und der Ausstellung X-SÜD STADTVISIONEN entwickelte die Ausstellungsgestalterin Claudia Hoffmann für das Projekt ein Gesamtkonzept, in dem sie die Form, Größe und Art der eingesetzten Materialien unter gestalterischen Gesichtspunkten für die bestmögliche Wirkungserzielung ausgewählt hat. Für die technische Umsetzung des Konzepts wurden die raumakustischen Berechnungen des energiebüro vom Stein einbezogen, die kreativen Aufgaben wurden zusammen mit den KAT18-Künstlern realisiert. So entstand unter anderem die Endlosschlange an der Brüstung aus Filz und darunterliegenden schallabsorbierenden Platten.

Und so kann man jetzt die Atelierarbeit sowie das Kulinarische in behaglicher, freundlicher und anregender Atmosphäre genießen.